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The young Norwegian soprano Mari Eriksmoen studied at the Norwegian Academy of Music, at the Concervatoire National Superieur in Paris with Prof. Isabelle Guillaud and at the Royal Danish Academy of Opera in Copenhagen with Susanna Eken. She graduated in the summer of 2010.
She has been awarded several prizes; including the 1st Prize in the National Competition for Young Singers in Norway and 2nd Prize in Kokkola Lied Competition in Finland in 2007. She was a finalist at the Queen Sonja International Competition in 2007 and in July 2008 she was one of the six finalists in the Hans Gabor Belvedere Operetta Competition in Vienna.
Mari Eriksmoen made her debut with the Norwegian National Opera at the age of 23 singing roles such as Adele in Der Fledermaus and Susanna in Le Nozze di Figaro. She also sang at the Opening Gala of the new opera house in Oslo.
Other recent engagements have included Sandrina in Haydn’s L'infedelta delusa at Opéra de Lille and at Theatre de ville Luxembourg, Soeur Constance in Dialogues des Carmelites, Barbarina in Le Nozze di Figaro, Frasquita in Carmen and Angel in Handel's Jephta at the Royal Danish Opera in Copenhagen, Mallika in the world premiere of Gisle Kverndokk’s opera Around the World in 80 days at the Norwegian National Opera, Musetta in La Bohème at Oscarsborg Opera Festival in Oslo, Adele in Die Fledermaus with Odense Symphony Orchestra, as well as numerous concerts with music by composers such as Handel, Haydn, Mozart, Schubert, Ravel, Schönberg and Stravinsky.
Mari Eriksmoen has already worked with a number of prominent conductors; including Christian Badea, Yuri Beshmet, Bertrand de Billy, Ivor Bolton, Simon Gaudenz, Daniel Harding, Stefan Klingele, Lars Ulrik Mortensen, Erwin Ortner, Jérémie Rhorer, Michael Schønwandt, Marc Soustrot, Thomas Søndergård, Christian Vásquez and Andrew Wilder.
The season 2010/11 included Zerbinetta in Ariadne auf Naxos at Theater and der Wien (replacing the pregnant Diana Damrau), Blondchen in Die Entführung aus dem Serail at Oper Frankfurt, Artenice in Terradellas’ Sesostri in La Coruña, concerts at Festival d'Aix en Provence, Haydn’s Die Schöpfung in Trondheim, Andrew. Lloyd Webber’s Requiem in Bodoe (Norway), Bach’s Christmas Oratorio in Trondheim and Bergen (Norway), Carmina Burana in Vienna with the Radio-Symphonieorchester Wien, Mendelssohn’s A Midsummernight's Dream with the Odense Symphony Orchestra, arias by Mozart and J. Strauss with the exciting up-and-coming Venezuelan conductor Christian Vásquez, concerts with arias by J. Strauss and Bernstein at the International Arts Festival in Sochi (Russia) and a recital with music by Mozart, Strauss and Wolf at Festival d'Aix en Provence.
The season 2011/12 has started with Papagena in Die Zauberflöte at the Lucerne Festival, Susanna in Le nozze di Figaro at the Royal Swedish Opera, Euridice in Monteverdi’s L’Orfeo at Theater an der Wien, a recital with songs by Rachmaninov, R. Strauss as well as a concert with arias by French baroque composers in Oslo and New Years Concerts in Harstad, Halden and Fredrikstad.
February 2012
UPcoming
R. STRAUSS - Arabella / Fiakermilli - Oper Frankfurt
Gabriel Feltz, conductor
OFFENBACH - Les contes d'Hoffmann / Olympia - Theater an der Wien
Riccardo Frizza, conductor
MOZART - Le Nozze di Figaro / Barbarina - Festival d'Aix en Provence
Jérémie Rhorer, conductor
GRIEG - Peer Gynt / Solveig - Orchestre de Paris
Paavo Järvi, conductor
SCHUBERT - Mass in e flat Major - Lucerne Festival
Daniel Harding, conductor
MOZART - Die Zauberflöte / Pamina - Stavanger Symphony Orchestra
Fabio Biondi, conductor
Mozart - Davide Penitente / Soprano 1 - São Paulo Symphony Orchestra
Louis Langrée, conductor
J. STRAUSS - Die Fledermaus / Adele - Norwegian National Opera
NN, conductor
Poulenc - Gloria + Orff - Carmina Burana - Oslo Philharmonic Orchestra
Marc Soustrot, conductor
Schumann - Szenen aus Goethes Faust - Bavarian Radio Symphony Orchestra
Daniel Harding, conductor
ROSSINI - Le Comte Ory / Isolier - Theater an der Wien
Jean-Christophe Spinosi, conductor (with Cecilia Bartoli and Lawrence Brownlee)
GRIEG - Peer Gynt / Solveig - Gothenburg Symphony Orchestra
Eivind Gullberg Jensen, conductor
Wagner - Siegfried / Waldvogel - Teatro alla Scala, Milan
Daniel Barenboim, conductor
R. STRAUSS - Ariadne auf Naxos / Zerbinetta - Norwegian National Opera
NN, conductor
R. STRAUSS - Arabella / Fiakermilli - Gran Teatre del Liceu Barcelona
NN, conductor
Orff - Carmina Burana - Orchestre de Paris
Paavo Järvi, conductor
February 2012
REVIEWS
Ariadne auf Naxos at Theater an der Wien - October 2010
Er (Johan Botha), übertrumpft damit vokal seine Ariadne; nicht aber die phänomenale Zerbinetta von Mari Eriksmoen. Die junge Norwegerin ist die Entdeckung des Abends, singt mit prächtig entwickelter lyrischer Stimme, ohne sich von den aberwitzigen Koloraturen einschüchtern zu lassen. Selbst in extremen Lagen bleibt sie wortdeutlich. Ihr Dialog mit dem Komponisten im Vorspiel wird zum innigen Höhepunkt der Vorstellung
Die Presse, 10.10.2010, Wilhelm Sinkovicz
Mit geläufigen Koloraturen beeindruckte Mari Eriksmoen als höhensichere und schauspielerisch hinreißende Zerbinetta.
Nachrichten.at
Die junge Nordländerin überzeugte mit ihrer großen Musikalität und ihrem glockenhellen Sopran. Sie sieht die Zerbinetta nicht als Bravour-Partie, sondern als ein junges Mädchen, das zwischen Ernsthaftigkeit und oberflächlicher Koketterie hin- und hergerissen ist (wobei leider letztendlich die Koketterie gewinnt). Ganz berührend ist der Schluß des Vorspiels, wenn sie mit dem Komponisten (der exzellenten Schweizerin Heidi Brunner) eines der schönsten Duette singt.
Evolver, 22.10.2010, Herbert Hiess
Aber auch von der Besetzung überzeugte mich nur eine ohne Wenn und Aber, und zwar die junge und mir bis dato völlig unbekannte Mari Eriksmoen als Zerbinetta. Mit ihrer leichten, silberhellen Stimme gelang es ihr mühelos, den flatterhaften Charakter Zerbinettas auch vokal zu gestalten, klang je nach Bedarf einschmeichelnd oder kokett, verführerisch oder aufmüpfig, meisterte auch die endlosen Triller und Koloraturketten in ihrer Bravourarie souverän, wenn auch (noch) nicht mit der Klasse einer Edita Gruberova. Dazu ist Eriksmoens Stimme auch ein wenig zu klein, weshalb sie gut beraten wäre, die Zerbinetta vorerst nicht an der WSO oder ähnlich großen Häusern auszuprobieren.
Bezaubernd war aber nicht nur der Gesang, sondern das ganze zarte Persönchen. Mit blonden Zöpfen, grün-gelben Ringelstrümpfen und rotem Taftröckchen haftete ihr einerseits etwas Kindlich-Naives an, doch spielte sie andererseits derart gekonnt auf der Klaviatur der Verführungskunst, dass das Personal der Commedia dell'arte um eine Lolita erweitert schien. Herrlich, wie sie die Herren der Schöpfung umschwirrte und umgirrte, ihre weiblichen Reize bewusst und kokett einsetzte und doch immer die Zügel in der Hand behielt. Selbst wenn sie sich einem der Herren auf den Schoß setzte, ihn zärtlich umfing, bestimmte sie die Spielregeln, wurde nie zum bloßen Objekt.
Eriksmoen schaffte auch das schier unglaubliche Kunststück, Johan Botha menschliche Regungen zu entlocken, seiner üblichen maskenhaften Einheitsmimik so etwas wie Ausdruck abzuringen, auch wenn's eher der eins verliebten Schafs war.
Das Klassik Forum, 14.10.2010
Die Entdeckung des Abends war die junge norwegische Koloratursopranistin Mari Eriksmoen, die als Zerbinetta überzeugte. Nach ihrer großen Arie erhielt die hinreißende Zerbinetta minutenlangen Zwischenapplaus.
VBW, October 2010
Die junge Norwegerin Mari Eriksmoen, die für die auf Grund ihrer Schwangerschaft ausgefallene Diana Damrau eingesprungen war, steht noch am Beginn ihre Karriere. Sie war als Siegerin aus 20 Mitbewerberinnen hervorgegangen, die für diese Rolle vorgesungen hatten, und erfüllte diese mörderisch schwierige Partie mit Bravour. Wenn auch ihre Stimme noch nicht über ein so großes Volumen verfügt, wie man es von anderen Interpretinnen dieser Rolle in Wien gewohnt ist, wirkte sie in der großen Arie der Zerbinetta äußerst erotisierend und zog mit ihrer liebenswürdigen Natürlichkeit nicht nur die Gäste auf der Bühne in ihren Bann. Bravo!
Der Opernfreund, 14.10.2010, Harald Lacina
Die Norwegerin Mari Eriksmoen steht, liest man ihre Biographie, noch am Anfang ihrer Karriere. Und wenn man das brave blonde Skandinavier-Mädchen mit den Zöpfen sieht, wirkt sie auf Anhieb (trotz der Jeans-Hotpants und bunten Strümpfe) eigentlich nicht bemerkenswert. Aber nicht nur das Kostüm der Zerbinetta wird bunt, die Figur erhält von ihr jegliche Kontur, und obwohl Harry Kupfer dafür sorgt, dass sie nicht nur den Komponisten anflirtet und vorgesehen mit Harlekin herum… na ja, sondern ihr auch noch sehr viel geschickt verborgenen Ärger mit dem Offizier und eine ausführliche Beziehung zu dem Tenor schenkt, wirkt sie nie nuttig. Vielmehr ist sie genau das, was Hofmannsthal aus ihr gemacht hat – das Weibchen an sich, stets von neuem bereit zur Liebe. Dass die große Zerbinetta-Arie nicht nur ein Akt der Koketterie, sondern der ausgespielten Erotik sein kann, das hat noch niemand so geboten wie (natürlich dank Harry Kupfer) diese bemerkenswerte junge Sängerin. Ihre Stimme ist nicht groß, und darum hat sie die Arie nicht zum Koloraturengewitter gemacht, sondern zur locker hingeworfenen Verführung pur. Mari Eriksmoen hat das Publikum mit dem ihr eigenen Charme, einer bezaubernden, sehr menschlichen Liebenswürdigkeit und einer unzweifelhaften starken Persönlichkeit in die Tasche gesteckt.
Der Neue Merker, 10.10.2010, Renate Wagner
Zu fesseln versteht Harry Kupfer allemal, auch in den Szenen, in denen die Sehnsüchte und Träume Ariadnes zum Erscheinen kommen und auch die coole Zerbinetta Gefühl zeigt. Unterstützt wird er dabei vom ORF-Orchester unter Bertrand de Billy, das nach sprödem und uninspiriertem Beginn eine rasche Verwandlung vom kratzigen in ein sensibel agierendes Ensemble durchmacht, und einem auch in den kleineren Rollen homogenen Sängerensemble, aus dem - wenig überraschend - Johan Botha als bombensicherer Bacchus und - als veritable Entdeckung - die junge Finnin Mari Eriksmoen als quirrliger Zerbinetta-Ersatz für Diana Damrau herausragen.
Klassik Info, Derek Weber
Mit darstellerischem Pfiff und bezwingender stimmlicher Leichtigkeit gibt Mari Eriksmoen die Zerbinetta.
Der Standard, 11.10.2010, Daniel Ender
Mari Eriksmoen, die für Diana Damrau einsprang, erweist sich als attraktive Zerbinetta, sehr jung, verspielt, kokett, flatterhaft. Technisch tadellos singt sie die Koloraturenketten der Zerbinetta-Arie und gestaltet überhaupt souverän die Extrem-Partie.
Kronen Zeitung, 11.10.10
Mit geläufigen Koloraturen beeindruckte Mari Eriksmoen als höhensichere und schauspielerisch hinreißende Zerbinetta.
Salzburger Nachrichten, 11.10.10
Alles andere als statisch ist die neue Zerbinetta, die junge Norwegerin Mari Eriksmoen. Sie spielt und singt mit Koketterie und Charme
Wiener Zeitung, 10.10.2010, Judith Belfkih
Die Zerbinetta der Mari Eriksmoen muss in Anbetracht des jungen Alters der Sängerin und der noch kaum vorhandenen internationalen Karriere als beachtliche Talentprobe gewertet werden. Leider hat Kupfer aus der Rolle eine blonde Tussi gemacht und keine Commedia dell‘Arte-Figur, aber Eriksmoen zeigte eine überraschend starke Bühnenpräsenz, natürliches Spiel und wirkte überaus sympathisch. Die durchaus passend ins soubrettenfach spielende Stimme ist in der gut ausgebildeten Höhe tragfähiger als in der Mittellage, klingt aber insgesamt etwas zart besaitet und eher leise. Dass ihr das Koloraturenwerk in Zerbinettas Prunkstück („Großmächtige Prinzessin“) noch nicht so „spielerisch“ über die Lippen kam, spricht nicht gegen sie. Hoffentlich behält sie nach diesem Erfolg die Planungshoheit über ihre Stimmentwicklung.
Oper in Wien, 11.10.2010, Dominik Troger
Das glatte Gegenteil - nicht nur gewichtsmäßig - sind Heidi Brunner als Komponist und Mari Eriksmoen als Zerbinetta: Voll Beweglichkeit und darstellerischer Präsenz ist es ein wahres Vergnügen, ihnen zuzuschauen. Die Schweizerin bietet einen bunten Strauß an Klangfarben, den sie souverän aufzufächern versteht, die junge Norwegerin bekommt für ihre Koloratur- Arie viel Beifall.
Vienna Online, 10.10.2010
Mari Eriksmoen's Zerbinetta was immaculately accurate and full of charm and pep. Her pure sweet-toned soprano carries nicely above the stave and promises scope for further maturity.
The Opera Critic, 14.10.2010, Moore Parker
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